Nahtoderfahrungen
als Schlüssel zu einem neuen Verständnis des Lebens
Vortrag
mit dem Berliner Sterbeforscher und Autor des
gleichnamigen Buches, Bernard Jakoby
Freitag 31. Mai 2002 19 Uhr bis ca. 22 Uhr
Die
Sterbeforschung, die durch Elisabeth Kübler-Ross Ende der sechziger Jahre
begründet wurde, hat in den letzten dreißig Jahren faszinierendes Material
vorgelegt, das auf ein Fortleben nach dem Tod schließen lässt. Vor allem
durch die vielfältigen und häufigen Nahtoderfahrungen lässt sich der Prozess
des Sterbens heute genauer bestimmen denn je. In diesem Vortrag geht es um
die für jeden wichtige Frage, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. In
dem Maß, wie wir die Angst vor dem Ungewissen abbauen können, und den Tod
nur als eine andere Form des Seins begreifen, können wir immens an
Lebensfreude und Lebenssinn gewinnen.
Im Anschluss
an seinen Vortrag beantwortet der Referent Fragen aus dem Publikum.
Bernhard
Jakoby ist Magister der Literaturwissenschaft und lebt in Berlin. Als
1977 Raymond Moodys Buch über Nahtoderfahrungen erschien, faszinierten ihn
diese Berichte. Mitte der achtziger Jahre erkrankten seine Eltern an Krebs
und starben 1990. Durch jahrelange Begleitung und die Beschäftigung mit dem
Tod während seines Studiums begann er 1992, Seminare über den Tod und das
Leben danach zu halten. Aus dieser Praxis im Umgang mit Menschen mit
Nahtoderfahrungen entstand sein Bestseller „Auch Du lebst ewig“.
Inzwischen ist der Folgeband „Das Leben danach“ erschienen (beide im
Verlag Langen Müller).
Kontakt:
jakoby@sterbeforschung.de